Liebe Frau Weissberg, Lieber Herr Ebling,

 

ein ganz großes Lob für die gestrige sehr gelungene Buchvorstellung.

Es war spritzig intelligent, flott abwechslungsreich, hatte das richtige

Tempo und war dadurch sehr unterhaltsam und kurzweilig.

Nicht nur durch die beiden Spitzen-Vorleserinnen, auch durch die

Klasse Sängerin fühlte ich mich jeden Augenblick angesprochen.

Das Urteil in unserer Runde war einhellig: Eine tolle Vorstellung, 

ein gelungener und runder Abend.

 

Beste Wünsche zum Verkaufsstart und herzliche Grüße aus Steglitz,

 

Ihr Jörg Becker   1. Dezember 2008


 

 

 

 

Die Zeit ist auch in Friedenau nicht stehen geblieben, und wir können nachlesen, wie es in unserem Kiez weitergegangen ist. Die edition Friedenauer Brücke hat in den Archiven gestöbert und weitererzählen lassen, der erste Band „Friedenau erzählt - 1871 bis 1914“ hat den angekündigten Nachfolger erhalten: „Friedenau erzählt“ von 1914 bis 1933. Den Einband schmückt ein Bild vom Friedenauer Rathaus, 1916 fertiggestellt, 1917 offiziell eingeweiht.

 

 

 


Die Zeit von „nischt wie Jejend“ ist lange vorbei, die erste Generation ist erwachsen geworden, man feiert bereits „50 Jahre Friedenau“ und schaut zurück und fand alles besser früher. Der Himmel ist noch immer blau über Friedenau; aber der Ziegenbock tanzt nicht mehr „mit seiner Frau im Unterrock“, wie es in einer Verballhornung der „Friedenauhymne“ hieß. Aus der Villenkolonie war Stadt geworden (und auch die Schreiberin dieser Zeilen hatte inzwischen das Licht Friedenaus erblickt und spielt seitdem ihre kleine Rolle im Kiezgeschehen. - Das nur nebenbei.)

 

Der 1. Weltkrieg

Der erste Weltkrieg warf seine Schatten voraus, auch in Friedenau wurde mobil gemacht. Alles, was sich im großen Berlin, im ganzen Land abspielte, nahm ganz genau so im kleinen Friedenau seinen Lauf. Eine kleine Chronik von Friedenau aus dem Jahre 1914, dem Band vorangestellt, zeigt auf, wie seit der Mobilmachung im August die vaterländischen Gefühle sich Bahn brachen, Freiwillige sich meldeten, auch Abiturienten, von denen manche ein vorgezogenes Abitur machten, um noch so schnell wie möglich an die Front zu kommen. Geld für Kriegszwecke wurde gesammelt, Lazarette eingerichtet und in kurzer Zeit ein Netzwerk von Hilfsorganisationen aufgezogen. Als Kontrast werden diese Texte von eingestreuten Zitaten u.a. der Friedenauer Bürger und Pazifisten Georg Hermann und Kurt Tucholsky begleitet.

 

Wie es weiterging

Überhaupt nehmen der erste Weltkrieg, sein Elend und seine Folgen, Nachkriegszeit, Revolution, Kapp-Putsch und Generalstreik, das Aufkommen des Nationalsozialismus einen breiten Raum ein, wie es nicht anders sein kann, wenn man vom Leben in den Jahren 1914-1933 berichtet. Wie sollen wir die „alten Friedenauer“, ihr Leben sonst verstehen, wie nachvollziehen können, auf welchem Hintergrund, auf welchen Wegen sich die Katastrophe des Nationalsozialismus entwickeln konnte? Wir können verfolgen, wie sich auch bei uns nationalsozialistische und kommunistische Anhänger prügelten, wie die Meinungen in den Gemeindevertretungen hin- und herschwankten, wie sich im Schöneberg-Friedenauer-Lokal-Anzeiger das "braune" Gedankengut einschlich und breitmachte, bis schließlich auch vom Friedenauer Rathaus die Hakenkreuzfahne herabhing und bereits 1931 Dr. Goebbels im völlig überfüllten Rathaussaal frenetisch bejubelt wurde.

 

„Normales Leben“

Natürlich gibt es auch in schweren Zeiten das sogenannte normale Leben, und auch darüber wird aus diesen Jahren ausführlich berichtet. Lebensgeschichten werden erzählt, kleine und größere Begebenheiten, die weitere Entwicklung Friedenaus skizziert. Die Friedenauer hat ihr Humor nicht verlassen. Und wir erfahren, wie die „neue Zeit“ nach dem Krieg auch in Friedenau ankam: Dada etablierte sich 1917 in unserem Bezirk (Hannah Höch hatte ihr Atelier in der Büsingstraße, Kurt Schwitters, Raoul Hausmann, Hans Arp gehörten zu ihrem Kreis). Wir können nachlesen, wie Friedenau nach wie vor auch ein Künstlerbezirk war.

 

Alles schon dagewesen

Die Anhänger der Devise "früher war alles besser" müssen sich allerdings belehren lassen, dass es bereits vor nun bald 100 Jahren in Friedenau Mord und Totschlag gab, dass über Kinderlärm und un-verschämte und randalierende Jugend gewettert, über Kindesmißhandlungen geklagt wurde. Es gab Drogendealer, Schwarzfahrer, Verkehrsunfälle; eine Straßenbahnfahrerin wurde angepöbelt, ja, es ist sogar versucht worden, einen Schaffner mit einem Lasso vom offenen Bus herunterzuholen - zum Glück vergeblich…

 

Wann waren sie denn bloß, die goldenen Zeiten?

Wir wissen es natürlich: es gab sie nie, und so kann eine Geschichte unseres Kiezes auch nur eine Geschichte des - wahren? - Lebens sein: jeder lebt sein Leben, bemüht sich redlich, versucht das Richtige zu tun, gerät auf Abwege oder nicht, und allen spielt es mit. Manche haben mehr Glück als andere, und alle sterben wir am Ende. Das ist in Friedenau so wie anderswo, und auch darüber berichtet der neue Band "Friedenau erzählt" aus den Jahren 1914 bis 1933. Wieder ein schönes, lesenswertes Buch mit vielen Originalaufnahmen, einem Abriß über die Herkunft Friedenauer Straßennamen und natürlich Personenregister, Literatur-, Abbildungs- und Quellenverzeichnis.

 

Sigrid Wiegand

 

Friedenau erzählt.

Geschichten aus einem Berliner Vorort 1914 bis 1933.

Eine Dokumentation von Hermann Ebling, 

unter Mitarbeit von Evelyn Weissberg. 

Lektorat Dr. Anne Meckel, Jonas Weissberg

edition Friedenauer Brücke, Berlin 2008

 

Stadtteilzeitung Schöneberg, Dezember 2008


Friedenauer Kinogeschichten

 

Die Kamera zieht auf: Frisch aus der Druckerei angekommen wird der neue Band 

„Friedenau erzählt - Geschichten aus einem Berliner Vorort 1914 bis 1933“ im Souterrain des kleinen Verlages verstaut.

– Umschnitt –

Der Autor Hermann Ebling flaniert entlang der Rheinstraße und betrachtet die Auslagen der Nicolaischen Buchhandlung,

wo einige Vorabexemplare seines Buches bereits das Schaufenster zieren.

– Umschnitt – 

(Auszug Interview) "In den Hohenzollern-Lichtspielen, oder in den Rheinschloß-Lichtspielen, 

tritt heute Abend Claire Waldoff in dem Film sowieso, sowieso auf." war damals im Friedenauer 

Lokal-Anzeiger zu lesen. Man konnte richtig annehmen, die Darsteller wären anwesend. 

Solch eine Präsenz ging damals von der Leinwand aus." …

 

Als Tonmeister für Kinoproduktionen ist Hermann Ebling selbst ein Teil der Filmbranche. 

Kino ist sein Beruf. Doch seine Leidenschaft heißt Friedenau.

Als Buchautor hat er schon manche Anekdote ausgegraben.

Kinogeschichte und Kinogeschichten aus dem alten Vorort.

Das legendärste aller Friedenauer Filmtheater war das Roxy in der Hauptstraße.

Ein prächtiger Palast für bis zu 1000 Gäste - aber ebenfalls ein Opfer des großen Kinosterbens während 

der 70er Jahre. Seitdem ist hier ein Fachgeschäft für Auslegeware. Neonlicht statt Scheinwerferglanz,

aber auch eine Fundgrube für Friedenauer Filmveteranen,

die zwischen Teppich und Tapeten ihre Kinokindheit wiederfinden.  

Ohne Hoffnung allerdings, daß diese jemals wiederkehrt.

 

Aus: Friedenauer Kinogeschichten, Beitrag von Joachim Rüetschi

Heimatjournal vom 14. 2. 2009, rbb © 2009 Rundfunk Berlin-Brandenburg  


Dieses Weihnachten habe ich mich recht asozial verhalten. 

Bin völlig abgetaucht in "Friedenau erzählt 1914-1933".

Hab meine Familie zur Weißglut gebracht mit meinem ständigen "Hört mal, das muss ich euch vorlesen!"

oder "Guckt mal, ist das nicht das Haus gegenüber?"

Dabei muss man kein Friedenauer sein, um seine Freude an diesem Buch zu haben. 

Durch die exzellente Bild- und Textauswahl wird am Beispiel Friedenaus nicht zuletzt deutsche Geschichte lebendig

und das durchaus unterhaltsam, ohne jemals oberflächlich zu sein.

 

Sabine Ludwig, Kinderbuchautorin und Friedenauerin, 

 

21. Januar 2009


Ganz nah dran  – Kiezbücher liegen im Trend. 

 

Drei neue Bände erzählen Geschichten aus Lichterfelde-West, Friedenau und Schöneberg.

Von Christoph Stollowsky

 

Die Buchvorstellung geriet zum Kieztreff. Harald Hensel hatte die 30 Autoren seines neuen Buches über Lichterfelde-West nach 1945 in den Saal der Johannesgemeinde eingeladen. Sie erzählen in dem Band von ihrer Kindheit und Jugend in der um 1900 gegründeten Steglitzer Villenkolonie – wie sie gewohnt, gelitten, gehofft, gespielt, gelernt, gearbeitet und sich amüsiert haben. Alle leben bis heute dort, jeder hat eines der 30 Kapitel geschrieben. Aber nun erst lernten sich die meisten kennen, tauschten Erinnerungen und Adressen aus und verglichen ihre Kinder- und Jugendbilder, die im Buch abgebildet sind, mit den heutigen Gesichtern. Dem Herausgeber und Verleger wurde klar: Dies ist mehr als ein unterhaltsamer Kiez-Rückblick.

 

„Das Buch trifft den Nerv vieler Zeitzeugen“, sagt Hensel. Viele ältere Menschen wollten ihre Erfahrungen und Erlebnisse weiterreichen, „nun gibt es dafür eine Plattform“. Nachdem Hensels Band Anfang des Jahres erschien, bildete sich ein Zeitzeugen-Gesprächskreis. Und im Briefkasten des 59-jährigen Geografen, der 1950 nach Lichterfelde-West zog, stecken seither so viele Manuskriptangebote und Fotos aus Privatalben wie noch nie. Leser erinnern sich an eigene Geschichten und schreiben diese auf. Sie hoffen auf Nachfolgebände.

 

Eine solche Erinnerungsreihe könnte durchaus in die Regale kommen, sollte sich das Buch weiterhin so gut verkaufen. Die ersten 600 Stück waren schnell weg, inzwischen wurde die Zweitauflage gedruckt. Das bestätigt den derzeitigen Trend in der lokalen Buchbranche. Kiezbücher, die von Anwohnern aus Liebe zu ihrem Stadtteil herausgebracht werden, sind gefragt. Diese Erfahrung machten auch Evelyn Weissberg und Hermann Ebling in Friedenau. Im Januar haben sie das zweite Buch in ihrer Reihe „Friedenau erzählt“ herausgebracht. Im ersten Band dokumentierten sie „Geschichten von 1871 bis 1914“, die zweite Ausgabe lädt nun zur Zeitreise von 1914 bis 1933 ein. Allerdings haben sie ein anderes Konzept als Hensel. Ihre Bücher ähneln einem Kaleidoskop.

 

 


 

 

Im neu erschienenen Band fügen sich mehr als 100 Texte aus dem „Friedenauer Lokalanzeiger“, aus privaten Aufzeichnungen oder literarischen Schriften zu einem Gesamtbild der Epoche zwischen Weltkrieg und Hitlers Machtübernahme zusammen – spannend nicht nur für Friedenauer. Wenn die zehnjährige Irmi an ihren „Lieben Vati“ im Krieg schreibt, wird Weltgeschichte im Lokalen greifbar. 1919 marschiert die Einwohnerwehr gegen die „wühlenden Spartakisten“ auf, 1932 wird der Friedenauer Künstler Friedrich Wendel wegen Gotteslästerung verurteilt. Er hatte im „Wahren Jacob“ eine mit Guillotine und Hakenkreuz gezierte Monstranz veröffentlicht, um die Widersprüchlichkeit zwischen dem Glaubensbekenntnis vieler Nazis und ihren Taten zu geißeln. Auch der Alltag kehrt im Buch zurück. Der Steglitzer „Markt der Wunder“, Claire Waldoffs Auftritt in den Hohenzollern-Lichtspielen, die 1925 beklagte „Selbstmord-Epidemie“ oder die Kür von Dorit Nitykowski aus Friedenau zu Deutschlands Schönheitskönigin 1930. Vieles könnte auch heute in der Zeitung stehen. Film-Dreharbeiten auf der Straße, Klagen über Kinderlärm und Kurt Tucholskys Satire „Kaiserallee 150“ über ein anständiges Mietshaus. „Nein, Musik wird nicht gemacht.“ Der Schriftsteller wohnte von 1920 bis 1923 in der Kaiserallee 79, der heutigen Bundesallee.

 

Seit 30 Jahren leben Evelyn Weissberg und Hermann Ebling in Friedenau, ebenso lange sammeln sie Postkarten und vieles andere aus ihrem Stadtteil. Er ist Tonmeister, sie Grafikerin. Gemeinsam gründeten sie den Eigenverlag „edition Friedenauer Brücke“. Recherche, Gestaltung, Vertrieb – alles stemmen sie selbst. „Das ist ein aufwendiges Hobby, macht aber Spaß“, sagt Ebling. Zumal ihnen Archive und Sammler von Fotografien und Postkarten inzwischen ihre besten Stücke anbieten. Deshalb ist auch der neue Band reich illustriert.

 

 

Ein ähnliches Netzwerk zur Bewahrung historischer Kiezschätze knüpft auch Harald Hensel mit seinem Zeitzeugenbuch in Lichterfelde-West. Auf dessen Cover ist ein Junge an einem Trinkbrunnen auf dem örtlichen S-Bahnsteig abgebildet, fotografiert 1955, archiviert im Heimatmuseum. Kaum war das Buch erschienen, meldete sich bei Hensel ein 60-Jähriger. „Ist ja toll, dass ich da drauf bin“, sagte er. „Wir kamen damals gerade vom Strandbad Wannsee zurück.“

 

Doch wenngleich sich der Blick in solchen Kiezbüchern oft in die Vergangenheit richtet – zwingend ist das nicht, wie die Bände des Fotografen Stefan Maria Rother zeigen. Er zeigt die Gegenwart, die heutigen Bewohner in ihrem Alltag, erst in dem Band „Alte und Neue Schönhauser Straße“, dann in „Bergmannstraße“ und nun in „Winterfeldtplatz“, wobei der längst legendäre Schöneberger Markt im Mittelpunkt steht. Die jüngsten Fotomodelle heißen Aaron und Lili, der Fotograf traf sie schlafend im Kinderwagen. Vielleicht bekommen auch sie den Band in einigen Jahrzehnten in die Hand und freuen sich: „Ist ja toll, dass wir da drauf sind.“

 

„Lichterfelde-West nach 1945 – Menschen, Erlebnisse, Erinnerungen“, herausgegeben von Harald Hensel. 186 Seiten, 18 Euro. Erhältlich in der Buchhandlung Bodenbender am S-Bahnhof Lichterfelde-West und in der Lichterfelder Buchhandlung, Oberhofer Weg 15.

 

„Friedenau erzählt – Geschichten aus einem Berliner Vorort 1914 bis 1933“,

edition Friedenauer Brücke, Berlin. 350 Seiten, 39 Euro (ISBN: 978-3-9811242 -2-4).

 

Stefan Maria Rother: „Winterfeldtplatz“, Berlin-Story-Verlag, Berlin. 80 Seiten, 16,80 Euro (ISBN: 978-3-86855-008-5).

 

Tagesspiegel vom 05.03.2009


Liebe Frau Weissberg, 

 

wie alljährlich beschert das Weihnachtsfest, neben allen Freuden, auch eine Lawine von Kosten.

Dann kam die Kälte mit Gatteis und so wurde es Mitte Januar, bis ich in den Besitz Ihres neuen Buches kam …

Endlich konnte ich in Ruhe lesen.

Natürlich wurde diese Fortsetzung mit der gleichen Akribie erstellt, wie ich sie schon in der ersten Ausgabe

bewunderte und dennoch ist es ein ganz anderes Buch. Bedingt durch die geschichtlichen Ereignisse

dieser Jahre mußte ich Pausen einlegen und war doch sehr bedrückt von dem, was ich da gelesen hatte.

Erzählungen der älteren Generationen hafteten nicht so, wie man heute von ihnen betroffen ist,

nachdem sich vieles wiederholte und hautnah erlebt wurde. –

Die Wiedergaben der Zeitungsartikel jener Zeit scheinen mir sehr real den Alltag zu vermitteln. –

Um wieviel schrecklicher wird die weitere Fortsetzung ausfallen, die andererseits der Wahrheitsfindung so dienlich ist!  

Ihrer Arbeit ein großes Dankeschön!

Was tut der Mensch dem Menschen an? 

Ethik oder Religion, z. Zt. heiß diskutiert,

scheinen sich in bestimmten Situationen in Staub aufzulösen,

doch die Hoffnung stirbt zuletzt!

 

Alles Gute und viele herzliche Grüße, Ihre Ann Kienert,  

 

3. Februar 2009


 

Friedenau erzählt. Geschichten aus einem Berliner Vorort.

 

1914 bis 1933

 

Eine Dokumentation von Hermann Ebling,

 

edition Friedenauer Brücke, 344 Seiten, fester Einband, 39 Euro

 

Heimatkunde vom Besten. Evelyn Weissberg und Hermann Ebling hatten vorher schon ebenso schön, gründlich und liebevoll die Geschichte Friedenaus 1871 bis 1914 herausgebracht. 

Vieles stammt aus dem Lokal-Anzeiger sowie aus dem Tageblatt. 

„Die Ortsgruppe Friedenau des Stahlhelm veranstaltete am Sonnabend in den Räumen des Bahnschlößchens einen Familienabend.“

1926. Arbeitslose, ehemalige Soldaten sollten unterstützt werden. 

Was macht Tucholsky in Friedenau? 

Die Comedian Harmonists? 

Wie kommt Opium in Kakaotüten? 

Im Tagesspiegel widmete Chr. Stollowsky dem Buch eine halbe Seite!

 

newsletter Berlin Story + Rundschreiben 34, März 2009


Bei einer Freundin entdeckte ich den Band „Friedenau erzählt – 1914 bis 1933“.

Eine Gelegenheit mehr über das Kaleidoskop Berlin zu erfahren, dachte ich mir und fing an darin zu blättern;

gefesselt, bis in die tiefe Nacht, habe ich somit die täglichen und historischen Ereignisse dieses Stadtteils verfolgt:

hochinteressant durch den Text, durch die unzähligen Dokumente, die Ikonographie vergangener Zeiten,

erschütternd und prophetisch sind die Einschübe von Tucholsky.

Die rigorose, klare, im Rhythmus sehr ansprechende graphische Darstellung ist eine zusätzliche Freude.

Dem Buch „Friedenau erzählt“ wünsch ich eine breit gefächerte, zahlreiche Leserschaft, den Autoren,

denen all meine Bewunderung für die großartige Archivarbeit gilt, wünsch ich viel Erfolg für alle zukünftigen Vorhaben.

  

Christine di Gropello, Florenz, 30/04/2009


Im Nachbarkiez

Hervorragend erzählte Kiezgeschichte in Geschichten, Zeitdokumenten, Zitaten, Erinnerungen. 

Das präsentieren diese beiden vorzüglichen Bände der edition Friedenauer Brücke. 

Dabei wird der Bogen von 1871 bis 1933 gespannt (Fortsetzung folgt demnächst). 

Die Dokumentation von Hermann Ebling über einen Berliner Vorort zeigt die Wandlungen dieses Schöneberger Ortsteils auf sehr individuelle Weise. Dadurch entsteht Authentizität und Spannung 

von Kiez-Geschichte, die hier beispielhaft und weithin unerreicht das plastische Bild eines vitalen Stücks Berlin aufzeigt. 

Wirklich ein Lese- und Seh- Genuss!

 

Friedenau erzählt. Geschichten aus einem Berliner Vorort

Band 1 1871 bis 1914, Band 2 1914 bis 1933, 

edition Friedenauer Brücke Berlin 2007/08, jeweils 39€

 

 

KIEZ.Magazin 2010   für Lichterfelde, Lankwitz und Steglitz


Liebe Frau Weissberg,

 

 .... wir haben abwechselnd in dem Buch „Friedenau erzählt - 1914 bis 1933“

gelesen und konnten gar nicht aufhören!

 

Spannender als ein Krimi!

 

Freundliche Grüße,            

Gudrun und Manfred Kreft

 22. 11. 2009

 

 Eisenbahnüberführung

(Friedenauer Brücke) 1914 

von Ernst Ludwig Kirchner

im Logo

  

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der Verlags-CI und der Homepage:

Evelyn Weissberg

 

Stand: AUGUST 2019